Bitcoin hält den Atem an: Optionen im Wert von 9,1 Milliarden Euro laufen am 26. Juni ab
Am 26. Juni laufen Bitcoin-Optionen im Wert von rund 9,1 Milliarden Euro aus – der größte Verfall des Jahres. Der „Max Pain“-Preis liegt bei etwa 64.000 Euro, während der Preis Mitte Juni bei rund 55.800 Euro liegt.
Bitcoin hält den Atem an: Optionen im Wert von 9,1 Milliarden Euro laufen am 26. Juni ab
Der Bitcoin-Markt steuert auf ein spannendes Monatsende zu. Am 26. Juni laufen Bitcoin-Optionen im Wert von rund 9,1 Milliarden Euro ab – die größte Verfallsrunde im Jahr 2026. Solche Momente können zusätzliche Volatilität verursachen, da große Akteure ihre Positionen in den Tagen zuvor absichern oder rollieren.
Was ist der „Max Pain“?
Ein Begriff, der bei großen Verfallsterminen immer wieder auftaucht, ist der Max Pain-Preis. Das ist der Preispunkt, an dem der größte Teil der Optionskontrakte wertlos verfällt – mit anderen Worten: der Preis, der den meisten Optionskäufern den größten „Schmerz“ bereitet und den Stillhaltern am besten passt. Für diese Runde liegt der Max Pain bei rund 64.000 Euro. Die Theorie besagt, dass der Preis sich diesem Niveau annähern kann, wenn der Verfallstermin näher rückt, obwohl dies kein eisernes Gesetz ist.
Der Preis bleibt vorerst seitwärts
Bitcoin startete im Juni bei rund 63.000 Euro, fiel dann aber stark zurück; Mitte Juni schwankt der Preis um 55.800 Euro, in einem Bereich zwischen Unterstützung bei rund 54.000 Euro und Widerstand bei rund 58.000 Euro. Anfang des Monats erhielt der Preis Auftrieb, als besser als erwartete Inflationszahlen aus den USA die Stimmung verbesserten und Bitcoin auf 58.000 Euro stieg. Dennoch bleiben Analysten aufgrund schwacher On-Chain-Daten, geringer Handelsvolumina und der Unsicherheit um geopolitische Spannungen im Nahen Osten vorsichtig.
Bodenbildung oder neuer Rückgang?
Die Meinungen sind geteilt. Einige Analysten verweisen auf On-Chain-Signale, die auf eine Bodenbildung zwischen 52.000 Euro und 61.000 Euro hindeuten könnten. Andere warnen gerade davor, dass anhaltende institutionelle Abflüsse den Preis weiter unter Druck setzen können. Was fast alle teilen: Der große Optionsverfall und die Geopolitik machen die letzte Juniwoche zu einer potenziell volatilen Periode.
Für den durchschnittlichen Anleger lautet die Lektion hauptsächlich: Lassen Sie sich nicht von einem einzelnen isolierten Handelstag beunruhigen. Große Verfallstermine verursachen regelmäßig kurzlebige Schwankungen, die innerhalb weniger Tage wieder abklingen.
Quelle: Crypto-insiders, BeInCrypto, Crypto Koers Euro
