EU prüft MiCA: Kommission sammelt Daten für mögliche Updates
Die Europäische Kommission hat eine Evaluierungsphase der MiCA-Verordnung eingeleitet. Auf Basis der ersten Praxiserfahrungen werden mögliche Anpassungen vorbereitet.
MiCA auf dem Prüfstand
Nach der ersten vollständigen Umsetzung von MiCA (Markets in Crypto-Assets) hat die Europäische Kommission eine formelle Evaluierungsphase eingeleitet. Ziel: messen, was funktioniert, was nicht und wo nachgesteuert werden muss.
Was wird untersucht?
- Stablecoin-Regeln: Sind die Reservepflichten verhältnismäßig?
- Zulassungsverfahren: Empfinden CASPs (Crypto-Asset Service Providers) das Verfahren als praktikabel?
- DeFi und NFTs: Wie geht man mit Segmenten um, die außerhalb des heutigen Anwendungsbereichs liegen?
Zeitplan
Die Kommission sammelt derzeit Daten und Rückmeldungen von Aufsichtsbehörden, Marktteilnehmern und Verbraucherorganisationen. Etwaige Gesetzesvorschläge werden nicht vor 2027 erwartet.
Was bedeutet das für Nutzer in den Niederlanden?
Kurzfristig ändert sich nichts. Mittelfristig können die Regeln zu Stablecoins und zu grenzüberschreitenden Dienstleistungen nachgeschärft werden — meist zugunsten des Verbraucherschutzes.
