news.cat.analyse14. August 2026

Ethereum und Chainlink verlassen den Abwärtstrend

Zwei der zehn beobachteten Coins stehen heute Morgen auf seitwärts statt abwärts. Die anderen acht nicht, und Bitcoin liegt über sieben Tage tiefer im Minus.

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Unser Trendmesser stellt am 14. August Ethereum und Chainlink auf seitwärts. Die anderen acht Coins stehen weiterhin auf abwärts. Vorgestern standen alle zehn auf abwärts, dies ist also der erste Riss in einem Bild, das eine Woche lang vollständig in eine Richtung zeigte.

Die Werte von heute Morgen

CoinTrend7 Tage
Chainlinkseitwärts−7,2 %
Solanaabwärts−11,4 %
Dogecoinabwärts−13,8 %
Avalancheabwärts−15,0 %
Ethereumseitwärts−15,3 %
Litecoinabwärts−15,7 %
XRPabwärts−16,2 %
Bitcoinabwärts−16,4 %
Polkadotabwärts−19,7 %
Cardanoabwärts−22,7 %

Bitcoin notierte bei 54.262 Euro. Der Angst-und-Gier-Index von alternative.me steht bei 29; am 12. August waren es 27.

Warum Ethereum bei minus 15 Prozent auf seitwärts steht

Das wirkt widersprüchlich und ist es nicht. Der Messer betrachtet die Richtung der jüngsten Bewegungen, nicht die Rendite über die gesamte Woche. Ethereum ist stark gefallen und hat sich danach beruhigt; der Messer misst, dass der Druck aufgehört hat, nicht dass der Verlust aufgeholt wurde.

Seitwärts ist also keine Erholung. Es bedeutet, dass die jüngste Bewegung in die Bandbreite fällt, die zur Schwankungsbreite dieses Coins passt. Wer die minus 15,3 Prozent der vergangenen sieben Tage für wichtiger hält als die Richtung der letzten Tage, liest die Tabelle oben von rechts nach links.

Das Bild ist nicht besser als vorgestern

Zwei Coins, die aus dem Abwärtstrend heraustreten, klingt nach Aufhellung, doch die Zahlen über sieben Tage haben sich gerade verschlechtert. Bitcoin stand am 12. August bei minus 13,9 Prozent und steht jetzt bei minus 16,4. Cardano ging von minus 17,2 auf minus 22,7.

Verändert hat sich also nicht das Ausmaß des Rückgangs, sondern dessen Tempo bei zwei Coins. Diesen Unterschied sieht man nur, wenn man beide Zahlen nebeneinanderstellt, und genau deshalb zeigen wir den Trend und die Wochenveränderung statt nur einer von beiden.

Wie wir das messen

Der Messer berechnet die logarithmischen Renditen der vergangenen sieben Tage, gewichtet jüngere Bewegungen über einen exponentiellen Durchschnitt stärker und prüft das Ergebnis an der Schwankungsbreite derselben Reihe statt an einem festen Prozentsatz. Die Schwellen sind bewusst nicht symmetrisch: Nach unten schlägt der Messer früher um als nach oben. Die vollständige Methode steht auf Marktregime.

Die Zahlen stammen vom 14. August 2026, 12:09 UTC, und werden stündlich aktualisiert.

Was das nicht ist

Eine Messung dessen, was geschehen ist, keine Vorhersage dessen, was geschehen wird. Seitwärts sagt nichts über die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste Bewegung nach oben oder nach unten geht, und der Angstindex ist ein Stimmungsmesser, kein Signal.

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